3-stelliger Code unter der Plakette: warum Sie ihn brauchen
Unter jeder Stempelplakette liegt ein Sicherheitscode aus drei Zeichen. Er wird beim Freilegen sichtbar und weist dem i-Kfz-Portal nach, dass das jeweilige Kennzeichenschild entstempelt wurde. Bei einem Pkw gibt es deshalb regelmäßig zwei unterschiedliche Plakettencodes.

Kurzfassung
In 60 Sekunden geprüft
- Der Plakettencode besteht amtlich aus drei Zeichen.
- Er liegt unter der Stempelplakette der Zulassungsbehörde.
- Pkw: meistens zwei Codes; Motorrad oder Anhänger: meistens ein Code.
- Das Öffnen der Deckschicht entstempelt das Kennzeichen unumkehrbar.
- Zusätzlich ist der 7-Zeichen-Code der ZB I erforderlich.
Was „3-stellig“ bei der Plakette bedeutet
„3-stellig“ ist der verbreitete Suchbegriff; Anlage 5 FZV spricht präziser von drei Zeichen. Es können Ziffern und zulässige Buchstaben vorkommen. Lesen Sie also keine reine PIN-Erwartung in den Code hinein und ergänzen Sie keine führende Null aus Gewohnheit.
Die Kombination wird verdeckt angebracht und durch Freilegen unumkehrbar sichtbar. Sie ist für jede Plakette eigenständig. Vorderes und hinteres Kennzeichen eines Pkw tragen deshalb nicht dieselbe Zeichenfolge.
Die genaue Position und die Abgrenzung zur HU-Plakette zeigt Sicherheitscode am Kennzeichen.
Wie viele 3-Zeichen-Codes werden benötigt?
Die Zahl richtet sich nach den abgestempelten Kennzeichenschildern. Ein klassischer Pkw hat vorn und hinten je eine Stempelplakette, also zwei Codes. Ein Motorrad oder Anhänger mit nur einem Schild hat üblicherweise einen. Bei Wechselkennzeichen oder besonderen Konstellationen folgen Sie den Eingabefeldern und Vorgaben des zuständigen Portals.
| Konstellation | Plakettencodes |
|---|---|
| Pkw, zwei Kennzeichen | 2 × drei Zeichen |
| Motorrad, ein Kennzeichen | 1 × drei Zeichen |
| Anhänger, ein Kennzeichen | 1 × drei Zeichen |
Beschriften Sie Ihre Notiz eindeutig mit „vorn“ und „hinten“. Ein Vertauschen führt zur fehlgeschlagenen Prüfung, obwohl beide Zeichenfolgen für sich lesbar sind.
Bei mehreren Fahrzeugen darf die Zuordnung niemals nur über die Position auf dem Tisch erfolgen. Schreiben Sie das amtliche Kennzeichen neben die beiden Werte oder bearbeiten Sie immer nur ein Fahrzeug vollständig. Die Codes sind zufällig; ein optisch ähnlicher Wert verrät nicht, zu welchem Schild er gehört.
Wenn ein Fahrzeug nur ein Kennzeichenschild führt, erfinden Sie kein zweites Eingabefeld. Wählen Sie im Portal den passenden Fahrzeugtyp und folgen Sie dessen Prozess. Erscheinen widersprüchliche Felder, brechen Sie vor dem Freilegen ab und prüfen die örtliche Anleitung.
Verhältnis zum 7-Zeichen-Code der ZB I
Der ZB-I-Code und die Plakettencodes ersetzen einander nicht. Der sieben Zeichen lange Wert bestätigt den Besitz des aktuellen Dokuments. Die drei Zeichen langen Werte bestätigen die Entstempelung der Schilder. Erst zusammen bilden sie die für die Online-Außerbetriebsetzung vorgesehenen Nachweise.
Öffnen Sie am besten zuerst den laufenden Vorgang, dann die ZB I und zuletzt die Kennzeichenplaketten. So merken Sie früh, falls Unterlagen fehlen, bevor die Schilder entstempelt sind. Den Dokumentcode erklärt 7-stelliger Sicherheitscode in der ZB I.

Häufige Fehler beim Ablesen und Eingeben
- HU-Plakette statt Stempelplakette bearbeitet.
- Vorderen und hinteren Code im Portal vertauscht.
- Sichtbare Druckstücknummer mit dem verdeckten Code verwechselt.
- Deckschicht mit scharfem Werkzeug durchstoßen.
- Code bei Spiegelung oder Kleberesten geraten.
Kontrollieren Sie bei einer Ablehnung zuerst Kennzeichen und Feldzuordnung. Ist die Zeichenfolge selbst beschädigt, wechseln Sie zur Seite Sicherheitscode nicht lesbar. Ist sie noch geschlossen, hilft die bebilderte Freirubbel-Anleitung.
Nach dem Sichtbarmachen gilt das Schild als ungestempelt. Führen Sie den Schritt daher nur in unmittelbarem Zusammenhang mit der Abmeldung aus und stellen Sie das Fahrzeug zuvor ab.
Bewahren Sie die Eingabebestätigung zusammen mit der Abmeldebestätigung auf. Eine bloße Notiz der drei Zeichen belegt noch nicht, dass die Außerbetriebsetzung wirksam abgeschlossen wurde. Entscheidend ist die positive Entscheidung des Portals oder der zuständigen Stelle.
Rechtsgrundlage: § 21 FZV regelt das Freilegen und Erfassen der Sicherheitscodes. § 24 FZV nennt die Codes von ZB I und Stempelplaketten als Nachweise für die internetbasierte Außerbetriebsetzung. Das Format steht in Anlage 5 und Anlage 6 FZV.
Nächster sinnvoller Schritt
Im Sicherheitscode-Cluster weiterlesen
FAQ
Häufige Fragen
Ist der Code unter der Plakette immer dreistellig?
Er besteht nach Anlage 5 FZV aus drei Zeichen. Das können Ziffern und zulässige Buchstaben sein.
Hat jedes Kennzeichen einen eigenen Code?
Jede relevante Stempelplakette hat einen eigenen Sicherheitscode. Beim Pkw mit zwei Schildern werden daher regelmäßig zwei Werte benötigt.
Ist der sichtbare Wert auf der Plakette schon der Code?
Nein. Der für i-Kfz benötigte Code liegt verdeckt unter der vorgesehenen Deckschicht.
Warum brauche ich zusätzlich den Fahrzeugschein-Code?
Der ZB-I-Code weist den Dokumentbesitz nach, während die Plakettencodes die Entstempelung der Kennzeichen bestätigen.
